Frankiert! Folge 8 – Der Gaggerlerschälfenstrudel

Wir haben ihn schon lang nicht mehr bei uns gesehen – unseren Quotensachsen. Hat er etwa das Schäuferle aus der letzten Folge nicht gut verdaut oder ist vielleicht sogar abgetaucht? Nein, Lukas geht es sehr gut und er fühlt sich sichtlich wohl in Franken. Auch bei Oma Hedwig hat es ihm beim letzten Mal so gut gefallen und geschmeckt, dass er sich bei ihr wieder eingeladen hat, um eine weitere fränkische Spezialität kennen zu lernen. Guten Appetit!

Tagebucheintrag 9 des Sachsen in Franken:

Mei liebes Tochebuch,

du hast ja schon longe nischt mehr von mir gehört und misch bestimmt schon sehr vermisst…isch kann dich beruhigen, mir geht es genauso und du hast mir sehr gefehlt. Aber isch muss dir saachen, isch fühle mich so gut in Franken und hab so viele neue Leude und Sachen seit dem letzten Jahr kennengelernt, sodass isch kaum noch Zeit habe, misch um dich zu kümmern.

Aber heute hab isch mich mal wieder aufm wech gemacht, um eine nette Bekannte zu besuchen, an die du disch sicherlich noch gut erinnern kannst. Genau! Die Oma Hedwisch. Bei ihr hat es mir letztens so gut gefallen und sie meente, dass sie noch weitere Rezepte auf Laacher hat und isch misch immer bei ihr melden könnte. Gesacht – getan!

Also bin isch mit meinem Team wieder zu ihr gefahren, um eine weitere Spezialität des Frankenlandes kennen zu lernen. Nämlisch den fränkischen Apfelstrudel – ein wohl sehr beliebtes Dessert.

Es wirkt ein bisschen komisch, aber ob du es globst oder nisch, isch musste doch tatsächlich raus in den Garten, um die letzten Äpfel des Herbstes vom Boden aufzulesen, denn in den Apfelstrudel kommen gude Gardenäpfel.

Als nächstes musste der Teig vorbereitet werden – das heißt solang kneten und bearbeiten, bis er scheen weesch und geschmeidig ist. Als nächstes so ausrollen, dass er sehr dünne wird, um dann auf ihm die geschälten Apfelstücken zu verteilen. Jetzt noch zuckern, zusammenrollen und ab damit in den Ofen bei 200 Grad. Eine Spezialität ist das Übergießen des Strudels mit Milsch nach gut eener Stunde. Insgesamt braucht der Apfelstrudel so um die zweeeinhalb bis drei Stunden ehe er serviert werden kann. Ist doch gar nisch mal so schwer und Oma Hedwisch war sehr begeistert von meinen Backkünsten. Und isch kann dir saachen – es hat wieder vorzüglich geschmeckt!

Es war mir eine große Freude, den Nachmittach wieder in der gemütlischen Küche von meiner fränkischen Lieblingsomi verbringen zu können.

Lukas Winkel, Valentina Bobrovskaya, Eva Orttenburger, Matthias Kreißelmeier

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