Frankiert! Folge 6 – Das Maiwandern

Der 1. Mai – ein traditionsreicher Feiertag in ganz Deutschland. Vom sogenannten „Tanz in den Mai“ über das berühmte „Maibaumaufstellen“ bis hin zum „Tag der Arbeit“ begeht man den 1. Mai mit unterschiedlichen Aktivitäten. In Franken ist das Maiwandern bekannt. Ausgestattet mit Bollerwagen, Tracht und Bier macht sich Lukas auf den Weg, um diese Tradition hautnah mitzuerleben.

Tagebucheintrag 7 des Sachsen in Franken:

Mei liebes Tochebuch,

soeben bin isch aufgewacht, denn isch hatte gestern einen sehr anstrengenden, aber auch interessanten und vor allem witzigen Toch: Isch war nämlisch Maiwandern – eine Tradition, die man hier zum 1. Mai in Franken macht. Wie es sich für so einen Tag gehört, hab isch misch natürlich vorher informiert und dementsprechend vorbereitet.

Halb neun hab isch misch gestern auf den Weg gemacht, 08.45 Uhr war dann das erste Bier offen und isch bin auf dem Martin-Luther-Platz auf die ersten Leute getroffen, die sich wegen des Toches der Arbeit versammelt hatten. Mit denen hab ich bissel gequatscht und bin dann Richtung Schlossplatz weitergelaufen. Wie es der Zufall so will, bin isch auf eine Gruppe gestoßen, die sich dort zum traditionellen Maiwandern versammelt hatten. Mannoman, hatten die einen gewaltigen Bollerwagen mit integriertem Soundsystem, Tisch und Schirm – selbstgebaut!

So wie isch eben bin, hab isch die angesprochen und glech mal gefrocht, ob isch misch nicht bei ihnen anhängen könnte. Die hatten nischts dagegen und so bin isch mit denen auf Tour gegangen – es war mega, aber auch anstrengend! Wir haben viel gelacht, gequatscht und natürlich getrunken. Nach einer größeren Runde um das nördliche Ansbach waren wir gegen 18.00 Uhr wieder auf dem Martin-Luther-Platz. Eine schöne Tradition, dieses Maiwandern – isch bin froh, dass isch misch auf den Weg gemacht habe!

Lukas Winkel, Valentina Bobrovskaya, Jan Degner, Fabian Tremel

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