Frankiert! Folge 3 – Heute geht’s um die Wurst

Der Advent – eine Zeit der Besinnung, der Vorfreude, der vielen köstlichen Leckereien und natürlich die Zeit, dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten. Auch unser Sachse hat sich in weihnachtliche Stimmung gebracht und sich auf den Weg zum Ansbacher Weihnachtsmarkt gemacht. Dort angekommen, freut er sich darauf, den ein oder anderen Glühwein und eine Bratwurst – eine Thüringer Rostbratwurst – zu genießen. Diese wird ihm jedoch zum Verhängnis…

Tagebucheintrag 4 des Sachsen in Franken:

Mei liebes Tochebuch,

das Jahr neicht sich longsom dem Ende entgegen und die besinnlichste und wohl auch leckerste Jahreszeit hat begonnen. Und wo kann man diese weihnachtliche Stimmung mehr aufsaugen, als auf einem Weihnachtsmarkt. Isch liebe ja Weihnachtsmärkte! Überall gibt es was zu gucken, es fungelt und glitzert und an jeder zweiten Bude kann man sich entweder Fettfressen oder Totsaufen – herrrrlisch!

So hab isch misch heute auch mal auf den Weg gemacht, um dem Ansbacher Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten. Ein schöner, schnuggliger, kleener Weihnachtsmarkt in der Ansbacher Innenstadt. Zum Glück war noch nicht so viel los – das kann isch nämlich gar nisch leiden…so viele Leude auf einem Fleck – das macht die ganze Stimmung kaputt!

Wie isch so bisschen über den Markt geschlendert bin, überkam misch doch der Hunger und das Verlangen nach einem Stückchen Heemat – nämlich einer Thüringer Rostbratwurst. Nachdem isch mir (mit Hilfe meines Buches) ohne Probleme! dieses tolle Würschtl bestellt, den ersten Bissen zu mir genommen und meinem „ach-so-tollem-Team“ diese kulinarische Spezialität ans Herz gelegt habe, spricht mich doch tatsächlich – wie sich später herausstellte – der Bratwürstchenkönig von Ansbach an. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Diese Stadt hat einen Bratwürstchenkönig!!! Da hab isch mich wohl mit dem Falschen angelegt – jedenfalls was die Wurst angeht…

Nach einem kurzen Disput lud misch dieser Herr jedoch ein, das berühmte Ansbacher Katzenbrot zu probieren. Isch, verleitet durch meinen Wissensdurst und meinen stehten Hunger, bin natürlich mitgegangen – obwohl isch schon bissl Bammel hatte, was der mir da auftischt – dachte immer nur an meine Katze zuhause…

Letztendlich entwickelte sich diese Begegnung aber in eine sehr positive Richtung. Isch lernte das sogenannte „Katzbrot“ kennen und lieben, hatte einen sehr netten Nachmiddoch, gute Gespräche und wieder etwas über die Region kennengelernt.

Valentina Bobrovskaya, Nadja Krassik, Jan Degner, Lukas Winkel, Manuela Ziegler

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