Zu gut für die Tonne: Fränggie’s Tipps zur Lebensmittelrettung

Sind Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch essbar? Und wie sollten Lebensmittel im Kühlschrank gelagert werden, um möglichst frisch zu bleiben? Fränggie gibt euch Tipps, wie ihr Lebensmittel länger haltbar macht und in welchen Ansbacher Supermärkten ihr Obst und Gemüse vor der Tonne retten könnt.

Ob unterwegs am Handy, über regionale Initiativen oder im Supermarkt – Lebensmittelrettung ist gar nicht schwer. Fränggie hat recherchiert, wie ihr im Raum Ansbach Essen vor der Tonne bewahren könnt und klärt euch über die größten Fehler bei der Lagerung auf.

Fränggie, FrankenSeins Maskottchen redet.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum!
Fränggie
Vorsicht beim Verbrauchsdatum!
Fränggie
Fränggie, FrankenSeins Maskottchen redet.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt den Zeitpunkt an, bis zu dem das jeweilige Lebensmittel seine spezifischen Eigenschaften wie etwa Geruch oder Geschmack behält. Werden Lebensmittel richtig gelagert, sind diese häufig auch nach Ablauf des MHD verzehrbar. Nur wenn das Produkt untypisch aussieht, riecht oder schmeckt, solltet ihr es wegwerfen. Ob Gemüse, Obst oder Fleisch noch gut sind, könnt ihr mit der Checkliste der Verbraucherzentrale herausfinden: Hier zur Checkliste.

Das Verbrauchsdatum befindet sich auf eingepackten, leicht verderblichen Lebensmitteln. Es nennt das letzte Datum, an dem das Produkt verzehrt werden sollte. Wird das Verbrauchsdatum überschritten, solltet ihr das Lebensmittel lieber nicht essen, um eine Gesundheitsgefährdung zu vermeiden.

So lagert ihr Lebensmittel am besten

Für eine ideale Kühlung sollte die Kühlschranktemperatur ein bis fünf Grad betragen. So wird nicht nur Energie gespart, sondern auch ein Bakterienwachstum durch eine zu warme Temperatur im Kühlschrank verhindert. Im Kühlschrank selbst herrschen je nach Ablageort unterschiedliche Temperaturen:

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Ansbacher Verteilerstation verschenkt Lebensmittel aus dem Supermarkt

Die Ansbacher Initiativen „RESPECT” und „Ansbach Umgedacht“ widmen sich der Lebensmittelrettung, indem sie jeden Mittwoch von 14 bis 18:30 Uhr Lebensmittel verteilen, die eigentlich in der Tonne gelandet wären. Obst und Gemüse mit Dellen oder anderen Mängeln werden von Freiwilligen aus regionalen Supermärkten und vom Ansbacher Wochenmarkt eingesammelt. Die Verteilerstation befindet sich vor dem Umgedacht-Laden in der Kronenstraße 2.

Krummes Obst und Gemüse bei Kaufland retten

Europaweit gelangt 20 bis 40 Prozent der Obst- und Gemüseernte nicht in den Handel. Grund hierfür sind kleine optische Mängel, die den Ansprüchen von Verbrauchern und Supermärkten nicht genügen. Bei Kaufland findet ihr “Die etwas Anderen”. Es handelt sich hierbei um reduzierte Äpfel, Karotten oder Kartoffeln mit ungewöhnlichen Formen, Größen und kleinen äußeren Makeln.

Apps und Websites für die Lebensmittelrettung

Franziska Roos

Elisabeth Ries

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