Quidditch-EM in Bamberg

Bei Quidditch hat jeder sofort die Harry-Potter-Filme vor Augen. Wir haben uns bei der 3. Quidditch Europameisterschaft, den IQA European Games in Bamberg davon überzeugt, dass dieser Sport auch ganz ohne Zauberei und CGI funktioniert. Die Spielregeln und die Faszination am Sport erklären uns Spieler und Zuschauer vor Ort.

Quidditch ist für die meisten nur eine Sportart aus einem Fantasybuch. Eingefleischte Harry-PotterFans haben den Sport jedoch ins reale Leben geholt.

Vom 26. Juni bis 30. Juni 2019 fanden zum dritten Mal die IQA European Games statt. Diesmal wurde das Turnier im Bamberger Fuchs-Park-Stadion ausgetragen. Für rund 20 Nationalteams aus ganz Europa hieß es dann „Brooms up!“.

Die IQA European Games finden seit 2015 alle zwei Jahre statt. Das erste Mal in Italien, dann in Norwegen und dieses Jahr in Deutschland. „Quidditch sieht erstmal wahnsinnig wild aus, wenn man zuguckt.“, meint Henriette Schreurs. Sie ist zuständig für die PR des deutschen Nationalteams.

Die Spielregeln

Insgesamt gibt es fünf Bälle im Spiel: den Schnatz, drei Klatscher und einen Quaffel. Der Schnatz ist ein Tennisball in einer Socke, der am Hosenbund eines neutralen, gelb gekleideten Spielers befestigt ist. Nach 18 Minuten Spielzeit kommt dieser auf das Spielfeld und die beiden Jäger müssen versuchen, den Tennisball vom Hosenbund zu ziehen. Das Fangen des Schnatzes gibt 30 Punkte und beendet das Spiel.

Mithilfe der Klatscher können die beiden Treiber einer Mannschaft – erkennbar an ihrem schwarzen Stirnband – die anderen Spieler abwerfen, die dann einen der Torreifen berühren müssen, bevor sie weiterspielen dürfen. Die Spieler mit den weißen Stirnbändern können mittels des Quaffels Tore erzielen.

Ein Tor gibt zehn Punkte. Das Besondere an diesem Sport ist, dass es eine gemischt-geschlechtliche Vollkontaktsportart ist, so Christian Zimpelmann (deutsches Nationalteam).

Melissa Fortin, Moritz Hilpert, Walid Sousa

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