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Die kultigsten Fußballplätze Frankens

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Die vielfältigen Fußballplätze Frankens.
Von charmanten Dorfplätzen über imponierende Waldsportparks bis hin zu altehrwürdigen Stadien: FrankenSein begab sich auf die Suche nach den eindrucksvollsten Sportstätten in der Region und zeigt Impressionen zwölf einzigartiger Fußballplätze.

Waldstadion Weismain

  • Verein: SCW Obermain 2004
  • Kapazität: 17.000 Zuschauer
  • Spielkreis: Coburg/Kronach/Lichtenfels
  • Adresse: Baiersdorfer Straße 12, 96260 Weismain
Im Waldstadion Weismain trägt aktuell der SCW Obermain seine Kreisliga-Heimspiele aus
Die Grundlage für das Stadion wurde 1945 geschaffen
1996 – zu den Regionalliga-Zeiten des SC Weismain – wurde die legendäre Gegentribüne errichtet
Sie besteht aus neun Betonstufen- und 18 Naturstein-Reihen
Schon der FC Bayern München und der 1. FC Nürnberg waren in der 5.000-Einwohner-Stadt zu Gast
Bisher war das Stadion dreimal mit rund 17.000 Zuschauern ausverkauft
Im Waldstadion Weismain trägt aktuell der SCW Obermain seine Kreisliga-Heimspiele aus

Stadion an der Hammermühle Kronach

  • Verein: 1. FC Kronach 08
  • Kapazität: 4.000 Zuschauer
  • Spielkreis: Coburg/Kronach/Lichtenfels
  • Adresse: Hammermühle 5, 96317 Kronach
Im Stadion an der Hammermühle ist der 1. FC Kronach 08 zu Hause
1927 wurde das Naturstadion erbaut, 1947 wurde es ausgebaut
Das Herzstück des Sportparks bildet die steile, terrassenartige Naturtribüne mit Holzbänken
Zu den Bayernliga-Zeiten in den 1980er Jahren lag der FC Kronach im bayerischen Zuschauerranking sogar auf Rang fünf
Heutzutage können rund 4.000 Zuschauer die Heimspiele des FCK verfolgen
Im Stadion an der Hammermühle ist der 1. FC Kronach 08 zu Hause

Waldsportpark Buckenhof

  • Verein: SpVgg 04 Erlangen
  • Kapazität: 4.000 Zuschauer
  • Spielklasse: Erlangen/Pegnitzgrund
  • Adresse: Kurt-Schumacher-Straße 11, 91052 Erlangen
Der Waldsportpark Buckenhof ist die Heimstätte der SpVgg Erlangen
Die Sportanlage im Osten der Stadt existiert seit 1920
Für spezielles Flair sorgt die markante Haupttribüne
1967 wurde die überdachte Holztribüne, auf der ca. 400 Besucher Platz finden, erbaut
Insgesamt können bis zu 4.000 Zuschauer die Heimspiele der „Spieli“ besuchen
Der Waldsportpark Buckenhof ist die Heimstätte der SpVgg Erlangen

Sportanlage Eicha

  • Verein: SpVg Eicha 1947
  • Kapazität: 1.500 Zuschauer
  • Spielkreis: Coburg/Kronach/Lichtenfels
  • Adresse: Fleckenweg 24, 96482 Eicha
Die Sportanlage Eicha ist ein echter Geheimtipp für alle Fußballromantiker im Raum Coburg
Die kleine Naturtribüne mit einem Spielplatz im Hintergrund sorgt für speziellen Charme
Auffällig sind zudem die modernen Trainerbänke aus Holz
Rund 1.500 Zuschauer können die Heimspiele der SpVg Eicha verfolgen
Ein Highlight auf der Sportanlage bietet die jährliche Trächer-Kerwa
Die Sportanlage Eicha ist ein echter Geheimtipp für alle Fußballromantiker im Raum Coburg

Andreas-Faust-Sportgelände

  • Verein: SV Walsdorf 1950
  • Kapazität: 3.500 Zuschauer
  • Spielkreis: Bamberg
  • Adresse: Zum Sportplatz, 96194 Walsdorf
Der SV Walsdorf 1950 trägt seine Heimspiele auf dem Andreas-Faust-Sportgelände aus
Das Sportgelände ist nach dem Gründungsmitglied des Sportvereins Walsdorf, Andreas Faust, benannt
Die imponierende Anlage bietet für ca. 3.500 Zuschauer Platz
Highlight des Geländes ist die Naturtribüne auf der Süd- und West-Seite
Das höher gelegene Sportheim und die damit verbundene Terrasse bieten einen hervorragenden Überblick
Der SV Walsdorf 1950 trägt seine Heimspiele auf dem Andreas-Faust-Sportgelände aus

Stadion am Schwalbenberg

  • Verein: TSV Vestenbergsgreuth
  • Kapazität: 6.000 Zuschauer
  • Spielkreis: Erlangen/Pegnitzgrund
  • Adresse: Am Sportplatz 1, 91487 Vestenbergsgreuth
Der TSV Vestenbergsgreuth ist im Stadion am Schwalbenberg zu Hause
Das Stadion wurde 1976 erbaut und 1981 durch eine überdachte Tribüne erweitert
Die Besonderheit der Nordtribüne besteht u.a. darin, dass sie nicht wie üblich zentral auf Höhe der Mittellinie steht
Vestenbergsgreuth ist seit 1994 deutschlandweit bekannt, als der damalige Regionalligist den FC Bayern München im DFB-Pokal mit 1:0 bezwang – gespielt wurde allerdings in Nürnberg
1996 fusionierte der TSV mit der SpVgg Fürth – wodurch diese den Zusatz „Greuther“ erlangte
Der TSV Vestenbergsgreuth ist im Stadion am Schwalbenberg zu Hause

Stadion Lindenhain

  • Verein: TV Leutershausen 1862
  • Kapazität: 4.000 Zuschauer
  • Spielkreis: Nürnberg/Frankenhöhe
  • Adresse: Am Lindenhain 10, 91578 Leutershausen
Das Stadion Lindenhain ist die Heimat des TV Leutershausen
Die ehrwürdige Tribüne zählt zu den Highlights der Kreisliga im Spielkreis Nürnberg/Frankenhöhe
Die etwa 100 Meter lange Süd-West-Tribüne ist komplett überdacht und vierstufig
Rund 4.000 Zuschauer können die Spiele im Stadion und auf der Anlage verfolgen
Die gepflegte Laufbahn des Stadions bietet auch Möglichkeiten zur Austragung größerer Leichtathletik-Wettbewerbe in der 5.500-Einwohner-Stadt
Das Stadion Lindenhain ist die Heimat des TV Leutershausen

Sportanlage Vehlberger Straße

  • Verein: SV 67 Weinberg
  • Kapazität: 2.000 Zuschauer
  • Spielkreis: Nürnberg/Frankenhöhe
  • Adresse: Vehlberger Straße 58, 91589 Aurach
Der SV Weinberg ist an der Vehlberger Straße beheimatet
Damit wurde Weinberg mit rund 1.000 Einwohnern zum kleinsten Ort Deutschlands mit einer Bundesliga-Mannschaft
Immer wieder sorgen die Weinberger Damen für deutschlandweites Aufsehen durch Erfolge im DFB-Pokal
Das Motto des SVW lautet: „Ein Dorf, ein Verein, eine Liebe“
Der SV Weinberg ist an der Vehlberger Straße beheimatet

Sportanlage am Mutschachwald

  • Verein: SV SF Dinkelsbühl 1949
  • Kapazität: 2.000 Zuschauer
  • Spielkreis: Nürnberg/Frankenhöhe
  • Adresse: Mutschachweg 40, 91550 Dinkelsbühl
Die Sportfreunde Dinkelsbühl tragen ihre Heimspiele in der Sportanlage am Mutschachwald aus
Wie der Name vermuten lässt, befindet sich die Sportstätte tatsächlich inmitten des Mutschachwaldes
Die Anlage bietet Kapazität für rund 2.000 Besucher
2013 bezwangen die Sportfreunde den SSV Jahn Regensburg mit 4:3 in der 2. Hauptrunde des BFV-Pokals
Diese Sensation gilt bisher als größter Erfolg des damaligen Landesligisten
Die Sportfreunde Dinkelsbühl tragen ihre Heimspiele in der Sportanlage am Mutschachwald aus

Sportgelände Röbersdorf

  • Verein: 1. FC Falke Röbersdorf 1929
  • Kapazität: 1.500 Zuschauer
  • Spielkreis: Bamberg
  • Adresse: Röbersdorfer Hauptstraße 1, 96114 Hirschaid
Das Sportgelände Röbersdorf ist die Heimstätte des 1. FC Falke Röbersdorf 1929
Rund 1.500 Zuschauer können auf der Naturtribüne Platz finden
Für einen Hauch von Champions League sorgen alte Sitze aus der Münchner Allianz-Arena
Die Kirche St. Vitus im Hintergrund bietet zudem eine spezielle Atmosphäre
Die Anlage liegt in unmittelbarer Nähe zur Röbersdorfer Hauptstraße, die die Zuschauer auf dem Weg vom Sportheim zur Tribüne queren müssen
Das Sportgelände Röbersdorf ist die Heimstätte des 1. FC Falke Röbersdorf 1929

Radrennbahn Marienbergstraße

  • Verein: ASN Pfeil-Phoenix Nürnberg 2005
  • Kapazität: 4.000 Zuschauer
  • Spielkreis: Nürnberg/Frankenhöhe
  • Adresse: Marienbergstraße 41, 90411 Nürnberg
Die Radrennbahn Marienbergstraße ist die Heimat des ASN Pfeil-Phoenix Nürnberg
Der Zuschauerrekord datiert aus dem Jahr 1928, als das Duell des ASV Nürnberg mit der SpVgg Fürth 15.000 Zuschauer besuchten
Heutzutage können rund 4.000 Zuschauer auf dem Gelände Platz finden
1949 wurde die Beton-Radrennbahn errichtet, die die Sportstätte noch heute als historisch gelten lässt
Spitzname der Radrennbahn Marienbergstraße ist übrigens „Nudeltopf“
Die Radrennbahn Marienbergstraße ist die Heimat des ASN Pfeil-Phoenix Nürnberg

Karl-Fleschutz-Stadion

  • Verein: 1. FC Lichtenfels
  • Kapazität: 5.000 Zuschauer
  • Spielkreis: Coburg/Kronach/Lichtenfels
  • Adresse: Am Main 9, 96215 Lichtenfels
Das Karl-Fleschutz-Stadion ist die Heimat des 1. FC Lichtenfels
Die legendäre Sportstätte wurde 1922 erbaut und bietet aktuell rund 5.000 Zuschauern Platz
1948 und 1966 wurde das Stadion mit einer Sitzplatz-Tribüne und einer Stehplatz-Gegengeraden ausgebaut
Besonderen Charme versprüht die 2013 errichtete „Wall of Fans“ in den Vereinsfarben rot und weiß
Im Karl-Fleschutz-Stadion wurde der 1. FC Lichtenfels 1960 Bayerischer Meister
Das Karl-Fleschutz-Stadion ist die Heimat des 1. FC Lichtenfels

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