Wildtierhilfe Mittelfranken: Mit der Drohne auf Kitzrettung

Ein Beitrag von Mareike Jennes, Sophie Huber

Wenn im Frühjahr die Wiesen gemäht werden, beginnt für Rehkitze eine gefährliche Zeit. Die Jungtiere verstecken sich im hohen Gras und laufen bei Gefahr häufig noch nicht davon. Damit sie beim Mähen nicht verletzt werden, sucht die Wildtierhilfe Mittelfranken die Flächen vorab mit Wärmebilddrohnen ab.

Die Einsätze finden meist früh morgens statt, wenn der Temperaturunterschied zwischen den Tieren und ihrer Umgebung noch groß genug ist. Entdeckt die Drohne ein Kitz, wird es von den Helfern gesichert und nach dem Mähen wieder freigelassen. Die Zusammenarbeit ist dabei eine Win-win-Situation: Die Landwirte können ihre Wiesen sicherer mähen und gleichzeitig werden die Tiere geschützt.

Hinter der Wildtierhilfe Mittelfranken steckt viel ehrenamtliches Engagement. Neben Drohnenpiloten werden Helfer benötigt, die bei der Suche und Sicherung der Tiere unterstützen. Auch außerhalb der Kitzrettung kümmert sich die Wildtierhilfe um verletzte oder verwaiste heimische Wildtiere.

Die Arbeit wird unter anderem durch Spenden und ehrenamtliche Unterstützung ermöglicht.

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