PingPongParkinson – Schwabach bewegt

Ein Beitrag von Johannes Lesser, Julia Maul, Selina Engel, Sofia Löffler, Sophie Huber, Talea Göbel

In Schwabach treffen sich wöchentlich Parkinsonerkrankte, um gemeinsam Tischtennis zu spielen. Dort befindet sich einer der fränkischen Stützpunkte des deutschlandweiten Vereins PingPongParkinson. Für die Sportlerinnen und Sportler geht es dabei nicht nur um ein intensives Training, sondern auch um Austausch, Gemeinschaft und die Steigerung ihrer Lebensqualität.

Wenn in Schwabach der Klang von Tischtennisbällen durch die Räume hallt, stehen zumeist Personen mit Parkinsonerkrankung an der Platte. Die Initiative gehört zum Netzwerk von PingPongParkinson Deutschland e.V. und bringt Betroffene regelmäßig an die Tischtennisplatte.

Die Idee dahinter ist einfach, aber wirkungsvoll: Tischtennis fördert Koordination, Reaktion, Konzentration und Beweglichkeit. Alles Fähigkeiten, die bei einer Parkinson-Erkrankung oft beeinträchtigt sind. Durch das regelmäßige Training können viele Betroffene ihre motorischen Fähigkeiten verbessern und gleichzeitig aktiv bleiben.

Beim Training geht es jedoch nicht nur rein um den Sport. Mindestens genauso wichtig ist die Gemeinschaft. Die Spielerinnen und Spieler motivieren sich gegenseitig, tauschen Erfahrungen aus und erleben, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht allein sind. Die Besonderheit in Schwabach: Auch zahlreiche nicht erkrankte Personen nehmen am Training teil. Das gemeinsame Spiel auf Augenhöhe zeigt, dass Sport – in Schwabach eben in Form von Tischtennis – Menschen unabhängig von einer Erkrankung verbinden kann.

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