Der Landkreis Ansbach ist zum großen Teil dörflich geprägt. Für viele bleibt das aktive Dorfleben fast unsichtbar. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Ansbach hatten wir Studierende des Masters „Multimediale Medienproduktion“ von der Hochschule Ansbach die Möglichkeit, das Leben in sechs Dörfern abzubilden. Innerhalb der Läden geht es nicht nur, um die Nahversorgung mit frischen und regionalen Lebensmitteln, sondern auch, um die Treffpunkte, die geschaffen wurden. Im Rahmen des Online-Portals „FrankenSein“, konnten wir so die Besonderheiten der Läden herausarbeiten und die persönlichen Beweggründe der Mitarbeitenden abbilden. Durch solche Kooperationen gewinnen wir Studierende an Arbeitserfahrung und können gleichzeitig für die Dorfläden Aufmerksamkeit erzielen, um deren Zukunft ein Stück weit zu sichern.
Modern & nah – Dorfladen Bruckberg
Im Dorfladen „Tante Enso“ trifft modernes Konzept auf lokale Identität. Der Film begleitet die Bürgermeisterin Frau Weiß beim Einkauf und zeigt, wie Wunschlisten, Kundenkarten und flexible Öffnungszeiten den Laden unverzichtbar für die Gemeinde in Bruckberg machen. Der Nahversorger ist rund um die Uhr geöffnet und orientiert sich an den Bedürfnissen der Anwohnenden.
Familiär & einladend – Dorfladen Dombühl
Mitten im alten Bahnhofsgebäude gelegen, verbindet der Dorfladen in Dombühl regionale Nahversorgung mit einem lebendigen Treffpunkt. Der Film zeigt die persönliche Atmosphäre, das breite Sortiment und das angeschlossene Café. In Dombühl darf man auch am Sonntag einkaufen und danach bei selbstgebackenen Kuchen entspannen. Durch die direkte Lage an der S-Bahn kann man auch ideal aus der Region anreisen.
Engagiert & unverzichtbar – Dorfladen Langfurth
Wie viel Arbeit steckt hinter einem Dorfladen? Diese Frage versucht unser Reporter zu beantworten und blickt hinter die Kulissen eines traditionsreichen Dorfladens. Er erlebt hautnah, was es heißt, so einen Treffpunkt zu betreiben – mit Herausforderungen, viel Engagement und dem Rückhalt der Dorfgemeinschaft. Auch die Schwierigkeiten bei der Gründung und beim tagtäglichen Betrieb werden thematisiert.
Nachhaltig & gemeinschaftlich – Dorfladen Neusitz
Ein moderner Dorfladen mit Unverpackt-Regal, Solarstrom und E-Ladestation: Der Film zeigt, wie der Laden durch die Initiative der Bürger:innen entstand und beim Seniorentreff zum sozialen Zentrum von Neusitz wurde. Das Team der „Alten Steige“ genießt den regelmäßigen Kontakt mit der Bevölkerung und empfindet den Laden als Herzensprojekt um das Miteinander wieder in den Fokus der Gesellschaft zu rücken.
Flexibel & zukunftsorientiert – Dorfladen Weiltingen
Moderne Technik und lokaler Bedarf: Im Tante-M-Laden in Weiltingen spielt all das zusammen und führt zu einem Nahversorger, der täglich von 5 bis 23 Uhr geöffnet ist – komplett personallos. Wir begleiten eine Kundin beim Einkauf und sehen, wie flexibel der Laden durch die Selbstbedienung ist. Ergänzt durch ein Café entsteht ein Ort, der trotz Einfachheit großen Mehrwert bietet, ganz Weiltingen profitiert davon.
Lebendig & zentral – Dorfladen Wettringen
Im ruhigen Wettringen war der Wunsch nach einem eigenen Nahversorgungsladen groß. So entstand der Dorfladen zentral im Ort und bietet nicht nur Lebensmittel, sondern auch ein Café, welches einen sozialen Treffpunkt schafft. Besonders im Sommer belebt der Laden den Ort sehr, da zwei Radwege die Ortsmitte kreuzen. Das macht Wettringen zum idealen Rastplatz für Radfahrende auf Durchreise.
Das Video ist ein Projekt des Regionalmanagements, welches in der Stabsstelle „Wirtschaftsförderung, Regionalmanagement, Klimaschutz“ am Landratsamt Ansbach angesiedelt ist und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert wird.





