Särge, Beerdigungen und der Tod – das alles gehört zum Alltag eines Bestatters. Ein Thema, um das sich die meisten vermutlich eher drücken und das weit weggeschoben wird. Bis es dann plötzlich eintrifft. Dann kommt die Trauer und mit ihr viele Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Da ist es gut, jemanden an der Seite zu haben, der unterstützt. Es ist unstrittig, dass dieser Beruf wichtig für unsere Gesellschaft ist. Aber warum entscheiden sich junge Menschen dazu, Bestatter zu werden?
Bestatter zu sein, bedeutet, Menschen in einer schweren Zeit zu helfen, den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen und ihren Lebensweg zu würdigen. Dazu braucht es Einfühlungsvermögen, Respekt und die Bereitschaft, sich jeden Tag mit dem Thema Abschied auseinanderzusetzen und sich gleichzeitig davon zu distanzieren. Es ist ein Balanceakt – zwischen der Trauer der anderen die eigene Lebensfreude nicht zu verlieren. Es ist ein Beruf, der viel abverlangt, aber bei dem man viel zurückbekommt – Dankbarkeit und Zufriedenheit von denen, die zurückbleiben.






