Burgfest Hilpoltstein – Zwischen Gaudi und Tradition

Ein Beitrag von Alexa Laube, Joel Bougnot

Jedes Jahr am ersten Augustwochenende steht Hilpoltstein Kopf: Dann ist Burgfest. Die Menschen zieht es aus den Häusern hinein in die Stadt bis hin zum Festplatz. Was für Außenstehende auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Kirchweih wirken mag, ist für die Bewohner der kleinen mittelfränkischen Stadt weit mehr. Es ist ein viertägiges Fest, das Tradition lebt und Gemeinschaft spürbar macht.

Über die Jahre haben sich feste Rituale entwickelt, die aus dem Burgfest nicht mehr wegzudenken sind. Der Bieranstich am Freitag markiert den offiziellen Auftakt, doch das Wochenende hat noch deutlich mehr zu bieten.

Am Samstag verwandelt sich die Innenstadt in einen großen Trödelmarkt. Zwischen feierlustigen Besuchern und konzentrierten Schnäppchenjägern wechseln kuriose Fundstücke und kleine Schätze den Besitzer und machen den Stadtbummel zu einer Entdeckungsreise.

Der Sonntag gehört der Tradition: Beim großen Festzug ziehen festlich geschmückte Wagen und historisch gekleidete Gruppen durch die Innenstadt und bringen Geschichte der Stadt auf die Straße.

Den Abschluss bildet der Montag mit dem traditionellen Frühschoppen. Legendär ist dabei der Zeltsturm: Schon vor Sonnenaufgang stellen sich die ersten an, um pünktlich um sieben Uhr ins Festzelt zu stürmen und sich einen der begehrten Plätze zu sichern.

Vier Tage, die zeigen, was Hilpoltstein ausmacht.

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