Bavarian Furdance: Furry Fandom in Nürnberg – bunt, schrill und aufgeschlossen

Ein Beitrag von Daniel Grabowski, Hanna Puchta, Jacqueline Keller, Mareike Jennes

Bunte Tierkostüme und jede Menge Partybegeisterte haben sich auf dem Gelände des Nürnberger Z-Baus versammelt. Dort findet zweimal jährlich der Bavarian Furdance statt. Dieses ist eines der größten Furry-Festivals in Europa außerhalb einer Convention.

Furries und der Bavarian Furdance:

Menschen in Tierkostümen, die sogenannten Furries, gehören der anthropomorphen Kunstszene an und begeistern sich für die Darstellung tierischer Charaktere. Egal ob reales Tier oder Fabelwesen, der Fursuit, die Kostüme setzt keine Grenzen. Auch Mischformen waren auf dem Bavarian Furdance zu finden. Viele Furries entwickeln die Idee für ihre Kostüme selber und lassen sie nach ihren Wünschen anfertigen oder legen selber Hand an. Viele Furries passen ihre Kostüme jedoch an das jeweilige Event mittels Accessoires etc. an. So auch beim Bavarian Furdance, der unter dem Motto „Cringy Christmas“ lief. Dieses war schon länger von der Community gewünscht und sorgte dementsprechend für viel Zuspruch.

Der „Hug“:

Furries sind bunt, schrill und aufgeschlossen. Der sogenannte „Hug“ ist laut dem Leiter des Bavarian Furdance Christoph Hößl ein Teil der Furry-Kultur. Es ist eine freundschaftliche Geste, mit der die Furries sich untereinander begegnen.

Weitere Attraktionen:

Neben der Tanzfläche hatte das Event noch weitere Attraktionen zu bieten. Zusätzlich zur Tanzfläche konnte man im ersten Stock des Gebäudes Shops, den Tätowierbereich oder die Chill-Lounge besuchen. Zudem wurde im Erdgeschoss sowie Außenbereich für das leibliche Wohl gesorgt.

In dem Beitrag zeigt euch Mareike ihre Eindrücke von dem Event. Angefangen beim Aufbau bis hin zur schlussendlichen Abendveranstaltung.

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