Sichtbarkeit für außergewöhnliche sportliche Leistungen. Das ist ein Schwerpunkt der Dokumentation (Un)sichtbare Champions von Daniela Bertuzzi. Im Film begleitet sie die Para-Athleten Gina Böttcher, Aziz Hanefi und Jan Malte Brelage beim Training, zeigt ihren Weg zum Sport auf und schildert Herausforderungen, die damit verbunden sind. Für die Regisseurin schließt sich mit der Premiere an der Hochschule Ansbach auch ein großes Kapitel – (Un)sichtbare Champions ist ihre Masterarbeit.
Doch wie läuft so eine Premiere überhaupt ab? Eine mögliche Antwort liegt auf der Hand: Mit guter und genauer Vorbereitung. Schon Stunden vor der Ankunft der ersten Zuschauer ist Daniela Bertuzzi mit mehreren Unterstützern vor Ort. Auftritt proben, Namenszettel für die lange Gästeliste anbringen, den Aufenthaltsbereich vorbereiten: Es ist einiges los. Mit dabei ist auch Niklas Korzendorfer. Der Sky Sport Redakteur hat gemeinsam mit Bertuzzi Ressortjournalismus im Bachelor studiert und leitet als Moderator durch den Abend.
Allein mit der Premiere ist es nicht getan: Im Anschluss finden zwei Podiumsdiskussionen mit den Athleten und Persönlichkeiten aus dem Sport statt. Einer der Gäste dabei ist Taliso Engel, der sich bei den Paralympics in Tokio und Paris jeweils die Goldmedaille über die 100 Meter Brustschwimmen sicherte. Über den Sport hinaus wurde er 2025 durch die RTL-Tanzshow Let‘s Dance bekannt. Auch in Bezug auf Sponsoren ein großer Schritt, wie er während der Diskussion erzählt.
Wer an diesem Abend den Ambrosius Hörsaal der Hochschule betritt, erlebt weit mehr als die Vorstellung eines Abschlussprojekts. Er bekommt eine neue Perspektive auf die Welt des Parasports und die damit verbundenen Leistungen, ob im Schwimmbecken, auf dem Eis, dem Kampfring oder außerhalb auf der Suche nach Sichtbarkeit.







