Eine Reise durch die Welt des Spielens, von analogen Klassikern bis hin zu digitalen Meilensteinen, die auch die Geschichten hinter den Spielen in den Blick nimmt.
Ob auf dem Wohnzimmerteppich, im Kinderzimmer oder unterwegs auf dem Smartphone: Spielen gehört längst zu unserem Alltag. Doch wie eng analoge Brettspiele und digitale Games tatsächlich miteinander verwoben sind, zeigt die Ausstellung „Games-Geschichte(n) – vom Gesellschaftsspiel zum Computerspiel (und zurück)„ im Spielzeugmuseum Nürnberg.
Vom 20. Februar bis 13. September 2026 nimmt die Schau Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die vielschichtige Geschichte des Spielens. Statt nur technische Entwicklungen zu beleuchten, rückt sie vor allem die kulturellen Verbindungen in den Fokus: Wie beeinflussen sich Brettspiele und Computerspiele gegenseitig? Welche Ideen wandern zwischen den Welten – und kommen oft überraschend wieder zurück?
Ein besonders anschauliches Beispiel ist „Tetris“: Das weltbekannte Spiel basiert auf geometrischen Formen, deren Ursprung sich bis zu antiken Legespielen und dem chinesischen Tangram zurückverfolgen lässt. Vom Puzzle zum Kult-Game und schließlich wieder zurück als Brettspiel: Kaum ein Titel zeigt so deutlich, wie fließend die Grenzen zwischen analog und digital sind.
Auch ikonische Figuren wie Super Mario haben längst beide Welten erobert. Was einst als Pixelheld begann, findet sich heute ebenso auf Spielbrettern, in Kinderzimmern und als popkulturelles Symbol über Generationen hinweg wieder.
Egal ob analog oder digital: Games sind weit mehr als bloßer Zeitvertreib. Sie spiegeln unsere Kultur, erzählen von technischen Umbrüchen und verbinden Generationen.
Die Ausstellung ist ein Projekt des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Deutschen Spielearchiv Nürnberg. Sie wurde kuratiert von Benjamin Beil, Isabelle Hamm und Peter Podrez.







